Erinnerung: 7.5.18 Abgabetermin: Aufruf „Kein Abriss der City-Hof-Häuser!“ 11:00-18:00 BBK Geschäftsstelle Kunsthaus, Klosterwall 15 20095 Hamburg

Liebe Hamburger Künstler*innenschaft,
morgen: Montag (7.5.18)  zwischen 11:00–18:00 Aufruf Abgabetermin: BBK Geschäftsstelle Kunsthaus, Klosterwall 15 20095 Hamburg. Die Ausstellung: 12. und 13.5.18 Foyer Kunsthaus. Eröffnung: Freitag 11.5.18 um 18:30 Uhr


Alles Weitere danach. 

Mit den besten Grüßen
für das Bündnis Stadtherz
Günter Westphal

www.buendnisstadtherz.org
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http://www.muenzviertel.de/aufruf-an-die-hamburger-kuenstlerinnenschaft-protest-hat-viele-formen-der-city-hof-als-leuchtturm-fuer-kunst-und-soziales/

„…. Die Abrisspläne treffen nicht nur auf Zustimmung 

Wie berichtet, hat der genehmigte Abriss nicht nur bei Denkmalschützern und Denkmalrat für Kritik gesorgt. Auch Zeitungen wie die „Süddeutsche“ und die „Frankfurter Allgemeine“ äußerten Unverständnis angesichts der Entscheidung. Der Bund Deutscher Architekten (BDA) fordert im Hinblick auf den Abbruch des Deutschlandhauses am Gänsemarkt und des City-Hofs am Klosterwall, dass der Umgang mit dem baulichen Erbe der Stadt rechtzeitig und öffentlich diskutiert werden müsse. „Stadterneuerung ist ein gesellschaftspolitisches Thema“, heißt es in einem Schreiben des BDA Hamburg.

Das gelte insbesondere, wenn die baulichen Veränderungen mit dem Verlust von „stadtbildprägenden“ Bauten einhergingen. Oft würden Abrissgenehmigungen erst durch die Presse bekannt. Für eine offene Diskussion und für mögliche Alternativen sei es dann meist zu spät. „Abrissentscheidungen hinter verschlossenen Türen sind nicht mehr zeitgemäß“, sagt der erste Vorsitzende Daniel Kinz. „Die Frage nach dem baukulturellen Wert eines Gebäudes muss gestellt werden, bevor der Verwertungsdruck so hoch ist, dass die Öffentlichkeit vor vollendete Tatsachen gestellt wird.“

Medien werfen Hamburg „bizarre“ Stadtplanung vor 

„Stadtplanung mit dem Taschenrechner“ wirft die „Süddeutsche Zeitung“ Hamburg vor. Die Stadt liefere mit der Abriss-Freigabe „ein schlagendes Beispiel“ dafür, dass „weder Vernunft noch Kulturverständnis und schon gar nicht das bürgerliche Sentiment einer Stadt eine Rolle spielen, wenn es in Deutschland um Bauen geht“. Sobald ein Investor in der City investieren wolle, knickten die Behörden ein „wie in einem Beichtstuhl“.

Die „Frankfurter Allgemeine“ nennt den Vorgang, dass der Abriss des Deutschlandhauses für die Kulturbehörde „im kriegsbedingt an Kulturerbe armen Hamburg“ unumgänglich zu sein scheine,“bizarr“. Gerade in der Innenstadt zeichne sich ab, dass „ein zunehmend verglastes, lediglich Investorenwünschen folgendes, geschichtsvergessenes Konglomerat von Funktionsarchitektur“ eine „Illusion von Stadt abgeben soll“.

aus: https://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article214181395/Hadi-Teherani-baut-das-neue-Deutschlandhaus.html