Wider die Geschichtsvergessenheit. Kein Abriss der City-Hof-Hochhäuser!

Hallo Günter,                                                                                                          7.4.18

hier die Hochhäuser in ihrer skulpturalen Schönheit.
Den Neuentwurf mag ich mir von da aus gesehen gar nicht vorstellen. Alles Liebe Sabine

Entwurf: Büro KPW Papay Warncke und Partner   Foto: www.bloomimages.de

Liebe Sabine, vielen Dank                                                                                   15.4.18

Michael Osterburg Fraktionssprecher Bündnis 90 / Die GRÜNEN Hamburg-Mitte tönt lautstark: „Die Häuser sind hässlich, die müssen weg“: Bezirksversammlung Hamburg-Mitte 20.4.17: https://sitzungsdienst-hamburg-mitte.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036362444851/362444851/01166255/55.pdf

Peter Tschentscher SPD (Ex Finanzsenator) 1. Bürgermeister Freie und Hansestadt Hamburg doziert arrogant von oben nach unten: „Die Häuser sind eine asbestverseuchte Schrottimmobilie, die müssen weg“: Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 21. Wahlperiode – 59. Sitzung am 31. Mai 2017: Senatsbefragung (aufschlussreich*)

Falko Droßmann SPD Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte verharrt fortwährend in der Endlosschleife: „Die Häuser sind hässlich, schrottreif und asbestverseucht, die müssen weg“: SPD Neujahrsempfang Hamburg-Mitte 4.2.18

Alle drei haben sie recht: Die Häuser sind in ihrem jetzigen Zustand hässlich, schrottreif und asbestverseucht (was sich allerdings erst noch herausstellen muss). Und warum sind die Häuser hässlich, schrottreif und asbestverseucht?

März 2018

Weil die politisch Verantwortlichen dieser Stadt verblendet im puren Profitrausch die städtischen City-Hof-Häuser bewusst haben verkommen lassen. Was kümmert da die Herren Politiker die skulpturale Schönheit der Häuser,

1958

eine Schönheit die geschichtsträchtig von innen nach außen strahlt. Sie haben den Häusern ihre geschichtliche Würde genommen.

Nach dem zweiten Weltkrieg ein städtebaulicher Aufschrei wider die Backstein-Düsternis 12jähriger nationalsozialistischer Schreckensherrschaft. 1958 ein weit in die Zukunft gerichtetes hell lichtdurchflutetes sichtbares Zeichen für den demokratischen Neubeginn der jungen Bundesrepublik. Die verantwortlichen Politiker dieser Stadt sind geschichtsvergessen, altbacken und verleugnen die Zukunft.

Ein Menetekel wider die Geschichtsvergessenheit:  Deutscher Bundestag Drucksache 19/1444: Kleine Anfrage der Abgeordneten Nicole Höchst, Franziska Gminder, Jürgen Pohl, Verena Hartmann und der Fraktion der AfD „Schwerbehinderte in Deutschland“: AfD

Das Bündnis Stadtherz hält dagegen:

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Kein Abriss der City-Hof-Häuser!

Liebe Grüße Günter

* „Es gibt keine soziale Stadtplanung in Hamburg“:
 http://www.muenzviertel.de/es-gibt-keine-soziale-stadtplanung-in-hamburg-das-strassenkinder-projekt-kids-muss-bleiben-online-petition-gegen-die-schliessung-des-kids/