11. unabhängiges Münzviertel Straßenfest am 9. Juni 2012

Einmal im Jahr funktionieren wir den Münzplatz, die Repsoldstraße und die Rosenallee zu einem Gesamtkunstwerk um. Kunst, Musik und soziale Projekte machen die Straßen rund um die historische Münzburg zum öffentlichen Erlebnisraum. 

Open Air am 9. Juni auf der Repsoldstraße. Unter anderem mit dabei: Rocket No. 9 (Sun Ra Space Jazz / HH) | Harry Merry (Powerpop R&B / Rotterdam) | Angelina Akpovo (Tanz aus Benin / Westafrika) | Unjerks (Ska-Punk / HH) | Featuring Yourself (Modern Postpunk / KI und HH) | Krach Kisten Orchester (Performance PolkaElectroPunk / HH) | My Favourite Mixtape (Punk / HH | SPECIAL GUESTS… Los geht’s um 12 Uhr!

Hamburg, 6. Mai 2012. Inzwischen ist es legendär und weit über die Grenzen des Münzviertels vielen Hamburgern ein Begriff: Das Straßenfest in der Repsoldstraße, der Rosenallee und am Münzplatz. Zum ersten Mal 2002 – noch in kleiner Form – entwickelt sich das Ganze aus Kunst, Musik, Sport jedes Jahr ein Stück weiter mit Live-Musik auf der Straße, Streetsoccer, Kinderprogramm, nachbarschaftlichem Flohmarkt, BMX- und Skateparcour, T-Shirt-Print, Büchertische, Plakatgalerie, Informationsstände – sozialer Einrichtungen und gemeinnützig, politisch-motivierter Initiativen, jede Menge Kulinarischem und unseren Nachbarschaftsgarten „muenzgarten“.

Wir tanzen voll das Risiko, denn es brodelt im Quartier. Auf dem Spiel steht unsere weitere Beteiligung am städtischen Stadtteilentwicklungsprojekt „Fördergebiet Münzviertel“ (RISE). Und wir meinen es ernst! Viele soziale und städtebauliche Probleme Hamburgs bündeln sich hier im Quartier auf engstem Raum: Das kleine, quirlige Münzviertel mitten im Herzen der Stadt soll als innovative Versuchsanordnung für Hamburgs Stadtplanungspolitik dienen. Doch leider entpuppen sich die Versprechen seitens der Stadt in puncto Mitbestimmung und partizipativer Stadtteilumgestaltung zusehends als pure Farce. Und trotz alledem feiern wir uns zum elften Mal einmal mehr selbst, tragen unsere städtebaulichen Ideen auf die Straße und bringen Gegensätze zum Kochen.

Das Liveprogramm startet um 12 Uhr. In diesem Jahr treten asiatische und afrikanische Tanzgruppen auf die Bühne. Gewohnt wie in den Jahren zuvor gibt es ein ausgewähltes Musikprogramm von exemplarischen Vertretern des Ska-Punk, Space Jazz, Elektropolkapunk, Postpunk und dekonstruierter Glam-Rock mit viel Energie und einer großen Prise Humor.

Wir freuen uns auf Euren Besuch in unserem Viertel!
Stadtteilinitiative Münzviertel

21.00 Rocket No. 9 (Sun Ra Space Jazz) myspace.com/rocket9fromvenus
20.00 Angelina Akpovo und Jakawumbu (Tanz aus Benin)
19.00 Harry Merry (Rotterdam Powerpop/R&B) harrymerry.com/
18.00 Unjerks (Ska-Punk) myspace.com/unjerks
17.00 Krach Kisten Orchester (Performance PolkaElectroPunk) tintinpatrone.com/krachkisten.html
16.00 Featuring Yourself (Modern Postpunk) featuringyourself.tumblr.com/
15.00 Ralf Meyer Ze (Tai-Chi Performance)
14.00 My Favourite Mixtape (Punk Rock) myspace.com/myfavouritemixtape
13.00 FS Herz (Samba)

Rocket No. 9 beschäftigen sich mit der Musik Sun Ras und seinem Arkestra. Bei jedem Konzert wird ein einzigartiges Programm aus neu arrangierten Arkestraklassikern und Originalkompositionen aufgeführt. Dabei navigieren kräftige Blasinstrumente und antreibende Rhythmen durch ausgeglichene Arrangements und improvisierte Bläserpassagen.

Angelina Akpovo stammt aus Benin / Westafrika, dem vormaligen Dahomey und wuchs in ihrer Heimat in der Tradition der Fon-Kultur auf.  1980 kam Angelina Akpovo nach Deutschland und begann hier 1983 ihre Laufbahn als Tanzlehrerin und Künstlerin. Mittlerweile ist sie in Deutschland die avancierteste Interpretin westafrikanischer Frauentänze, mit ihren Musikgruppen Black WoMen Power und Yakawumbu auf zahlreichen Bühnen Europas zuhause.

Harry Merry’s music is interwoven with influences as varied as glam rock, French chansons and Slovenian pop to name a few. His lyrics are punchy, random and witty.Jangly keyboards and clattering drums clash with distorted guitar at a riotous pace. Harry grins manically as he belts out the lyrics thrashing his head and doing robot dances between verses…. an inimitable musician and performance artist.

The Unjerks, das sind sechs Jungs aus Hamburg, Bremen und Lüneburg, die seit 2005 jede Menge Offbeats, fette Bläsersätze und dicke Gitarrenriffs unter die Leute bringen. Irgendwo zwischen Reggae und Metal setzen die Unknilche an und präsentieren ihre Musik stets tanzbar und mit einer ordentlichen Prise Humor!

Der Sound des 2010 gegründeten Krach Kisten Orchestersliegt irgendwo zwischen Humpa-Polka, Noise, Elektro-Trash, Hip-Hop u. ä. In seinen live Impro-Session-Performances produziert das 8-köpfige Orchester analogen Krach aus Kisten Marke Eigenbau.

Featuring Yourself teamed up as a band to escape the ceaseless hype of the same old straight melodic punk rock formula. Since the mid 90’s, individuality and the courage not to constantly please the audience (the original motivation for this very subculture) have mutated into handsome tattooed copies of copies. FY free themselves from the straitjacket of scene and style, they’re looking into past and future at the same time, referring to the spirit of the post punk movement after the ebbing of punk’s first explosion in 1977, without drowning in 80’s retro sounds. In short, they do show this certain tendency towards the darker side of music.

Ralf Meyer Ze: „From here to nowhere“- eine Tanz-Performance von Zedernhain. Arts- Inspiriert von den Einflüssen des japanischen Butoh-Tanzes und der Ästhetik des Taiji stellen wir das Thema „Entschleunigung“ in den Mittelpunkt und entfalten unseren zeitgenössischen Tanz in den öffentlichen Raum hinein…
Tanz: Caroline Heinecke, Brenda Steinecke-Soto, Ralf M. Ze,
Sound: Sascha Demand

Randy’s Ripcord, a quite famous Band from Hamburg Germany, had to break up for a while because one of the singers and guitarplayer, Linda, left the Band in the beginning of 2007… Inez (Bass/Voc) and Knut (Drums) were searching for another Lady to keep Randy’s Ripcord alive but they decided to open their mind for new things….. that’s why they started a second, completely new Band with Lucas, ex-member of Die Schwarzen Schafe/ Tor Johnson/ Disasters to keep on rocking. and – it works! Now, it’s more than just a side-project. Ladies and Gentlemen, this is My Favourite Mixtape!…. 1,2,3 – Let’s Go! Let’s Fetz!

 

WERKHAUS MÜNZVIERTEL vor dem Aus

Grafik: Mario Mensch 2011

„Entwicklung im Münzviertel  „Werkhaus“ vor dem Aus

Die Stadt will Bildungsprojekt im Münzviertel wohl nicht finanzieren. Wird es nicht realisiert, stellt die Stadtteilinitiative die Quartiersarbeit zur Disposition.

Die Stadtteilinitiative Münzviertel will sich nicht länger hinhalten lassen. Von einem Brief an SPD-Bürgermeister Olaf Scholz erhofft sie sich Klarheit, ob das Schlüsselprojekt der integrativen Stadtteilentwicklung, das Werkhaus, umgesetzt werden soll. Weil ohne das die nachhaltige Stadtteilentwicklung keinen Sinn ergebe, stellt die Initiative ihre weitere Mitarbeit innerhalb des Quartiersbeirates zur Disposition.

Die Schule für den Stadtteil sollte der Nachfolger der ehemaligen Jugendwerkstatt Rosenallee werden, die 2004 nach 27 Jahren schließen musste, als die Arbeitsagentur ihr die Finanzierung strich. Im Werkhaus sollen nun Jugendliche, die im Bildungssystem gescheitert sind, wieder eine zweite Chance bekommen. Im kleinen Viertel hinter dem Hauptbahnhof zwischen St. Georg und Hammerbrook sind viele soziale Einrichtungen für Wohnungslose, Suchtabhängige, psychisch Kranke und Menschen mit Behinderung beheimatet.

Das Werkhaus war für die Initiative von vornherein die Bedingung, sich an der Entwicklung des Viertels zu beteiligen. Das Konzept wurde vor Ort von Pädagogen, Sozialarbeitern und Kulturschaffenden entwickelt. Es richtet sich auch an die obdachlosen Jugendlichen aus dem „Herz As“, denen die Jobcenter kein passendes Angebot vermitteln können. 109 Jugendliche unter 25 sind in der Obdachlosen-Tagesstätte gemeldet. Die Werkstätten sollen im Mittelpunkt stehen und eine dauerhafte Quartiersarbeit ermöglichen. Jugendliche sollen sich an einer Umgestaltung des Viertels beteiligen.

Der Bezirk würde das Projekt im Rahmen des städtischen Programms für integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) kofinanzieren. Doch dafür müssten sich auch Fachbehörden beteiligen. An deren mangelnder Bereitschaft droht das Werkhaus nun zu scheitern. Denn statt das Schulvorhaben zu unterstützen, steckte Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) jüngst eine Million Euro aus dem europäischen Sozialfonds (ESF) in das „Come In“, eine Anlaufstelle für Jugendliche, die den Kontakt mit dem Jobcenter verweigern oder wegen schwerwiegender persönlicher Probleme keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Nun seien die ESF-Mittel für das Jahr 2013 bereits erschöpft, sagt die Sprecherin der Sozialbehörde Nicole Serocka. Daher sehe die Sozialbehörde für das kommende Jahr keine Möglichkeiten, neue Projekte zu finanzieren.

Günter Westphal von der Stadtteilinitiative meint, zum „Come In“ hätte es durchaus Anschlussmöglichkeit gegeben: „Die bieten die Beratung für die Jugendlichen und vermitteln die anschließend weiter.“ Man hätte das Werkhaus als konkretes Angebot dort mit hineinnehmen können.

Aber der SPD-Senat hält sich bislang bedeckt. Ein Gespräch mit den Fachbehörden sei ziemlich ernüchternd gewesen, sagt Michael Mathe, Leiter des Fachamts für Stadt- und Landschaftsplanung. Dabei brauche man für das Projekt Verbündete. Die will Andy Grote (SPD), neuer Bezirksamtsleiter Mitte, bei den Fachbehörden suchen. „In einer Haushaltssituation, wo wir eher Programme und Ausgaben reduzieren, als neue auf den Weg zu bringen, ist das allerdings keine ganz einfache Geschichte.“

„Sollte das Werkhaus nicht realisiert werden, ergibt unsere gemeinwesenorientierte Quartiersarbeit keinen Sinn mehr“, sagt Westphal.

Am Raummangel scheitert das Projekt schon mal nicht. Denn das ehemalige Jugendwerkstatt-Gebäude in der Rosenallee gehört der Stadt und ist bislang noch nicht anderweitig verplant.

VOM BAU- ZUM WERKHAUS

Das Werkhaus soll eine Modellschule sein, die Pädagogik, Kunst und Quartiersarbeit miteinander verbinden will.

Das ein- bis zweijährige Angebot soll sich an 50 Jugendliche bis 25 Jahre richten, die im herkömmlichen Schulsystem gescheitert sind, etwa Schulabbrecher, jugendliche Obdachlose und Drogenabhängige. So soll Jugendlichen außerhalb ihres Umfelds eine Perspektive geboten werden.

Das berufsvorbereitende Konzept orientiert sich am pädagogischen Konzept der Produktionsschulen und des Bauhauses mit seiner Einheit von künstlerischer und pädagogischer Ausbildung.

Realisiert werden soll das Werkhaus als Gesellschaft in gemeinsamer Trägerschaft des Quartiersvereins „Kunstlabor naher Gegenden“ und des Bildungsträgers Passage. Es soll mit benachbarten Kulturinstitutionen kooperieren.

Mit Investitions-, Bau- und Personalkosten und einem Gehalt für die Schüler würde das Werkhaus rund 450.000 Euro pro Jahr kosten, die Stadtentwicklungsbehörde soll die Hälfe der Summe als Investitionskosten tragen.“

aus: http://taz.de/Entwicklung-im-Muenzviertel/!93315/

Es reicht: Aufruf an die Abgeordneten der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte

Schwarze Trauerbilder verdichten sich im Münzviertel und das nicht ohne Grund. Unser gemeinsames Stadtteilentwicklungsprojekt: „Fördergebiet Münzviertel“ (RISE) steht kurz vor dem Absturz. Es stottert heftig im partizipativen Getriebe des Fördergebietes zwischen Ihnen, der Verwaltung und uns den Bewohner des Viertels. Ein Jahr vor Ablauf des fünfjährigen Zeitrahmens scheint dem Projekt die Kraft auszugehen.

Obwohl wir Ihnen und der Verwaltung seit längerem unsere Konzepte (1) zur Umsetzung der im Handlungskonzept zwischen der Verwaltung und uns gemeinsam erarbeiteten Bausteine vorgelegt haben, steht noch kein einziger Baustein vor der konkreten Realisierung. Stets lautete die Antwort seitens der Verwaltung: „Wir prüfen“ und seitdem prüft die Verwaltung, verstrickt im Personalnotstand und Kompetenzdschungel der bezirklichen Fachämter untereinander.

Doch noch viel grausiger steht es um die Einrichtung des Schlüsselprojekts: WERKHAUS MÜNZVIERTEL. Hier trifft uns das Desinteresse (Schuldenbremse u.ä.) seitens Ihrer  Parteivertreter in der Bürgerschaft und Senat an die Einrichtung des WERKHAUS mit aller Härte und stellt mit einer solchen Verweigerung das Scheitern des gesamten Stadtteilentwicklungsprojekt: „Fördergebiet Münzviertel“ konkret in den Raum.

Deshalb bitten wir Sie

1.: das Münzviertel nicht nur „auf seine 886 Wahlberechtigte“ (zugetragen aus dem politischen Raum hinter vorgehaltener Hand) zu begrenzen, sondern dieses in seiner Funktion als großstädtische zentrale Anlaufstelle für Obdachlose und Drogenabhängige, die man an anderen Orten der Stadt nicht haben möchte, sozial wie städtebaulich zu befördern. Und

2.: fordern wir Sie auf, uns bis zur nächsten Quartiersbeiratsitzung am 24. Mai 2012 unmissverständlich darüber  zu informieren, ob Sie weiterhin bereit sind, mit uns gemeinsam das „Fördergebiet Münzviertel“ (einschließlich: WERKHAUSE) im Sinne von „Transparenz, Partizipation, Verantwortlichkeiten und kollektiver Entscheidungsfindung“ (RISE Drucksache 19/3652 S. 38) bis zum Jahr 2013 erfolgreich zum Abschluss zu bringen.

Stadtteilinitiative Münzviertel
26.4.12

(1) Wir haben geliefert:

Zehn Jahre ehrenamtliche Stadtteilinitiative Münzviertel
zehn nachbarschaftliche Straßenfeste (pro Jahr eins)
vier Jahre aktive Mitarbeit im Quartiersbeirat Münzviertel (RISE)
Konzept: WERKHAUS MÜNZVIERTEL (2)
Konzept: „Projekt Immergrüner“ (3)
Gründung gemeinnütziger Quartiersträgerverein: Kunstlabor naher Gegenden e.V.
(KuNaGe)
Gründung FOOD COOP  „Tante Münze“
Gründung Nachbarschaftsgärten „Münzgarten“
Organisation: Runder Tisch „Winternotprogramm 11/12“ (Spaldingstraße 1)
Verkehrskonzept Münzviertel (Johannes Bouchain)
(Quartiers)Treffpunkt Münzburg (Alsterdorfer Assistenz Ost)

Was geben wir der Stadt:

Ein intaktes Gemeinwesen ohne Ausgrenzung anderer
Standort: Zentrale Beratungs- und Gesundheitszentrum St.Georg  (Drob Inn, Projekt Nox)
Standort: Stadtmission Hamburg  (Tagesstätte Herz As, Haus Jonas,
Wohnprojekt Die Münze)
Standort: Alsterdorfer Assistenz Ost  (14 Wohnungen Münzplatz)
Standort: „Winternotprogramm  2011/12“ (230 Plätze)

Was gibt uns die Stadt:

keine Zwischennutzung: Leerräume Spaldingstraße 1 + 1b
kein WERKHAUS MÜNZVIERTEL ?
kein „Projekt Immergrüner“ ?
Anhörung: Neubau: studentisches Wohnen am Hühnerposten (4)
Anhörung: Neubau SAGA: öffentlich gefördertes Wohnen Ecke Repsoldstr./ Rosenallee (4)
studentischer Wettbewerb: Neubebauung Schulgelände Schultzweg (5)
Etat: Verfügungsfonds (6)
Umkehrung der Einbahnstraße Rosenallee:  Jan 2012  (gefordert seit zehn Jahren)
Aufstellung von öffentlichen Glas- und Papiercontainer: Jan 2012
(gefordert seit zehn Jahren)

Noch ein Jahr „Fördergebiet Münzviertel“:

Wann kommt das WERKHAUS MÜNZVIERTEL?
Wann kommt das „Projekt Immergrüner“?
Wann kommen die öffentlichen Fahrradständer?
Wann kommt die Umgestaltung des Münzplatzes?
Wann kommt die Lichtneugestaltung der Bahnunterführung Münzplatz?
Wann kommt die neue Verkehrsführung?
Wann kommt die Geschwindigkeitsbegrenzung 30 km/h? (gefordert seit zehn Jahren)
Wann kommt das Grün in den öffentlichen Raum? (gefordert seit zehn Jahren)
Wann kommt die Stadtmöblierung im öffentlichen Raum Woltmanstraße?

(2)   Schlüsselprojekt zur nachhaltigen Verstetigung des „Fördergebiet Münzviertel“
nach dessen Beendigung 2013
(3)   Arbeiten mit jungerwachsene Obdachlose (Herz As) als praxisbezogener Einstieg in
das WERKHAUS / Gewerk Grün
(4)   findet statt, wenn bereits alle relevanten Daten zwischen Bauherrn und Verwaltung
abgestimmt sind. Übrig bleiben für die Quartiersbewohner lediglich bunte PowerPoint-Bilder zuschauen und eventuell kritische Einwände seitens der Bewohner bezüglich
Architektur und sozialer Inhalte werden unerbittlich stets mit dem altbackenen Dogma: „es rechnet sich nicht“ abgebürstet.
(5)   Aufgrund der negativen Erfahrungen mit einer „Gott Vater“ Stadtplanung von
„oben nach unten“ (s. Winternotprogramm 2011/12) sowie das Desinteresse seitens
der politisch Mächtigen der Stadt gegenüber der Einrichtung des WERKHAUSES
ist von Seiten der Quartiersbewohner größte Skeptik angesagt, bezüglich der konkreten
Übertragung der Eckdaten des studentischen Wettbewerbes in den offiziellen
städtebaulichen Wettbewerb.
(6)   Mit Speck fängt man Mäuse.