Zum 15 x Straßenfest Münzviertel 16.7.2016

IMG_0353 15. IIIMG_0194 `15. IIIIMG_0243 IV 15.IMG_0247 V 15.Werkhaus Münzviertel: Pflanzenproduktion http://www.werkhaus-muenzviertel.deIMG_0207 VI 15.IMG_0299 VII ´15.Werkhaus Münzviertel: Parade der Verwandlung IMG_0303 VIIIIMG_0308 IXIMG_0348 XIIalsterdorf Assistenz ist: http://www.alsterdorf-assistenz-ost.de/home/ IMG_0334 X '15. IIKooperation:
Werkhaus Münzviertel: http://www.werkhaus-muenzviertel.de
Münzgarten: https://muenzgarten.wordpress.com
https://www.facebook.com/muenzgarten/IMG_0347 ´XIIMG_0370 XIII 15.IMG_0362 XIV 15.BASSACKER: move:  IMG_0364IMG_0378 XV 15.koZe: http://koze.inIMG_0403 XVIIMG_0407 XVIIlada: move: IMG_0389 / http://niedervolthoudini-promotion.com/lada
s. weiter: „Für eine Quartiersentwicklung von unten“: http://www.muenzviertel.de/blog/?p=3214

15. Münzviertel Straßenfest am 16.7.16 von 14h bis 23h „Für eine Quartiersentwicklung von unten“

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Münzviertel Straßenfest am 16.7.16 von 14h bis 23h
„Für eine Quartiersentwicklung von unten“

Das Münzviertel feiert

Am Samstag, den 16. Juli, feiert das Münzviertel sein 15. selbst-organisiertes Straßenfest.

Hinter der Kulisse des Hauptbahnhofs, eingebettet zwischen Bahnschienen, ist das Münzviertel versteckt gelegen und zugleich ungeheuer zentral. Hamburgs „schönste Verkehrsinsel“ lädt auf dem Straßenfest zur Erkundung ein. Mit seinen Bewohnern, mit den hier ansässigen sozialen Einrichtungen, Galerien und Projekten, bildet das Münzviertel ein einzigartiges urbanes Konglomerat von Kunst, Bildung, Pädagogik und Kultur.

Experimentell, offen, inklusiv und kritisch

Das Selbstverständnis des Münzviertels spiegelt sich im Straßenfest wieder. (s.: http://www.muenzviertel.de/blog/?p=2953 )

Abseits der eingeschlagenen Pfade liegt das Münzviertel – und so beschreitet auch sein Straßenfest-Programm ganz eigene Wege. Auf der Bühne und auf der Straße geht es international, subkulturell und unkommerziell zu. Die „schrägen Klänge“, wie es die taz-Hamburg betitelte, gibt es auch wieder 2016: am Samstag, den 16. Juli.

Das Münzviertel ist einmalig sozial

Das kleine Quartier um die Münzburg ist das Viertel mit der höchste Dichte an sozialen Einrichtungen in Deutschland. Auf 1200 Bewohner kommen 14 Einrichtungen, die sich z.B. um Obdachlose, Flüchtlinge oder Menschen mit Behinderung kümmern. Hierzu zählen u.a. das Café Exil, das Herz As und die alsterdorfer assistenz ost.

Das Werkhaus Münzviertel ist ein Modellprojekt zur Verschränkung von Pädagogik, Kunst und Quartiersarbeit. Es wendet sich an junge Menschen in unterschiedlichen Notsituationen. Der offene, ambitionierte Ansatz zielt darauf, ihnen Raum zur Veränderung ihrer prekären Lage zu eröffnen.: http://www.werkhaus-muenzviertel.de

Für eine Quartiersentwicklung von unten

Dass eine Stadt sich in konstantem Wandel befindet, ist gerade den Bewohnern des Münzviertels bewusst. Stete Veränderung stellt in diesem Quartier keinen Ausnahmezustand dar, sondern die Regel.

Zugleich möchte das Straßenfest mit seinem diesjährigen Motto „Für eine Quartiersentwicklung von untenauf aktuelle Entwicklungen im Viertel hinweisen.

Letztes Jahr wurde über die Köpfe der Viertelbewohner hinweg das stadteigene Grundstück der ehemaligen Schule für Hörgeschädigte an den Investor HBK verkauft. Dessen Pläne für den Neubau sind unsozial und architektonisch enttäuschend. Ein kleiner Lichtblick ist aber die Nutzung von Räumen (800 qm Brutto-Geschossflache) im alten Schulgebäude für ein geplantes sozio-kulturelles Zentrum. Hierfür engagiert sich das Viertel.

Auch 2016 wird es wieder einen unverwechselbaren Mix zwischen städtischer Realität und künstlerischer Auslebung geben, der versucht, Kunst alternativ in der Gesellschaft zu verankern.

Olivier_Nourisson_WerkhausOliver Nourisson / Werkhaus Münzviertel 

Wann? 16. Juli 2016 Was? 15. Münzviertel Straßenfest
Flohmarkt, Infostände, International Food & Drinks, Kinder-Schminken im Münzgarten

Bühne ab 16.00 u.a. mit:

A POPPLE PEOPLE (Coconuts, Tap shoes & Metal)
LEGOLUFT  (Digital Homekeyboard dubs)
BASSAKKER (industrial dub kraut metal)
LADA (Krautrock)
DJs: David Garagè & DJ StarsSindAmArsch

Wo? Repsoldstr. – Rosenallee – Münzplatz / U-Bahnhöfe Hauptbahnhof oder Steinstraße

Zum Musikprogramm:

A_Popple_People_1A POPPLE PEOPLE

(Coconuts, Tap shoes & Metal)

Ist es ein kaputte Waschmachine oder funktioniert noch? Werden die Blumentöpfe es aushalten? Mal sehen.

Legoluft Live

LEGOLUFT  (Digital Homekeyboard dubs)

Der Hamburger Musiker & Produzent LEGOLUFT experimentiert seit 2003 mit Circuit Bending und DIY-Techniken, die in verschiedenen Projekten wie dem experimental Elektronik-Duo MONOMAL & MUTTERMAHL und dem KrachkistenOrchester von Tintin Patrone maßgeblich angewendet werden.

In seinem aktuellen Solo-Projekt LEGOLUFT verschmelzen Soundmanipulationen und einfache Homekeyboardsounds zu einem synthetischen Dub mit 8bit chiptune Feeling. Massive und melodiöse Oldschool Riddims treffen auf futuritisch kindliche Sequenzer-Arrangements, die live in klassischer Dubmaster-Manier kombiniert, verfremdet und spontan verändert werden.

Die in Eigenregie produzierte und veröffentliche Debut 7″ Vinyl „Computer dub“ ist seit Juli 2015 erhältlich.

https://legoluft.bandcamp.com/
WWW.LEGOLUFT.DE

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BASSAKKER  (industrial dub kraut metal)

BASSAKKER ist eine Soloband,vom Bassisten Ulf Bustorf 2007 gegründet,der seitdem seine vier Saiten und mittlerweile auch Bassdrum und HiHat im Sinne breitgefecherter Rockmusik bearbeitet. Bassakkers musikalische Einflüsse sind sehr weitreichent.
Von klassischem Rock bis Metall und Punk,von Dub über Jazz bis Industrial und Funk, um nur einige zu nennen.

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LADA (Krautrock)

Die unbeschreibliche Diva des Post-Synth-Krauts lässt euch erschrecken vor tausend Fingern, die euch die Knöpfe verdrehen und die Ohren mit einem leichten Watte-Bausch betupfen. No Q-tips but beat-trips.

LADA sind Thomas von Volt am Schlagzeug. Carl-John Hoffmann am Russen und Guitar und Fee R. Kuerten an Synths und Vocs.

http://niedervolthoudini-promotion.com/lada

David Garagè & DJ StarsSindAmArsch (Club27, GrimeGrimeGrime / HH)

Spielen werden wir beim Straßenfest Hip Hop, Soul / Funk und Freaky-Bass-Musik. Können uns natürlich auch noch etwas absprechen falls du noch spezielle Ideen hast.

Wir treiben seit mehr als 13 Jahren mit dem Hip Hop – Kollektiv „Club27“, auf den Brettern die die Unterwelt bedeuten, unser Unwesen. Die monatliche Freestyle-Session in der „Komet – Musikbar“ auf’m Kiez sind mittlerweile eine feste Institution. Hier finden bei Gastauftritten seit jeher „Alte-Schule“-Absoventen und Nachwuchs-Sprechakrobaten ihren Raum und den richtigen Vibe um sich frei von gängigen Klischees am Mikrofen auszutoben.

Bereits im Jahre 2006 entstand der erste Club27-Sampler „Clubshit Vol.1“ mit diversen Künstlern aus dem eigenen weitreichendem Umfeld. Bis heute hat „Der Club“ seine ironische bis tiefabgründige Seele bewahrt und versorgt damit sein meist facettenreiches Publikum. Wir beide sind zusätzlich in eigenen Projekten produktiv, welche bisweilen etwas elektronischer, stark von englischen musikströmungen inspiriert sind. Seit einigen Jahren widmen wir uns allerdings vermehrt dem Auflegen. Vornehmlich auf Vinyl kommt von Hip Hop über Dub bis UK-Garage viel Buntes auf die Plattenteller welches sich nicht immer in vorgefertigte Schubladen einordnen lässt. Wir freuen uns riesig beim Münzvieltel-Straßenfest mit am Start zu sein und das Ganze unterstützen zu dürfen!

https://www.facebook.com/Club27freestyle
https://soundcloud.com/tohuwabohu

Heimatkunde Münzviertel / Ein poetischer Aufriss / Galerie Renate Kammer 14.7.16

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Heimatkunde Münzviertel

Die Geschichte muss sichtbar sein, um nutzbar zu werden

War der Patriot und Lyriker
Barthold Hinrich Brockes 1724 ungezogen?
Und was hat das mit dem Münzviertel zu tun?

Ein poetischer Aufriss

Seit 14 Jahren bewege ich mich künstlerisch forschend im Münzviertel. Meine erste Frage war: Warum heißt das kleine Straßenstück mitten im Herzen das Viertels „Rosenallee“? Dabei stieß ich schnell auf den Barockgarten von Barthold Hinrich Brockes (1680-1747) der sich oben vom Geesthang am Besenbinderhof bis hinunter an den Rand des Hammerbrooks (heutiger Münzplatz) erstreckte und stieß dann weiter auf die Patriotische Gesellschaft v.1724 bzw. der Redaktionsgemeinschaft „Der Patriot“ deren Mitglied Barthold Hinrich Brockes war. (s: „Geschichte Münzviertel„)

Die Mitglieder der Redaktionsgemeinschaft waren geprägt von den geistigen und moralischen Umbrüchen der Frühaufklärung (1680 bis 1730). Es war die Zeit des Übergangs von der alten noch dem Mittelalter verhafteten metaphysischen Welterfahrung hin zum neuen rational-naturwissenschaftlichen Weltbild. „Der Patriot“ erschien 1724 – 1726 als anonyme wöchentliche Zeitschrift, die sich öffentlich querstellte zu der damaligen Hamburgischen Staatskirche, welche sich als die wahre Verfechterin der „reinen Lehre“ der lutherischen Orthodoxie verstand und realpolitisch als Wächter über die Moral und Ordnung der Stadt agierte.

Im Gegensatz zu dem lutherischen Dogma einer hierarchischen Ordnung von „oben nach unten“ an deren Spitze der alttestamentarische zornige Gott stand, wollten die Patrioten mit ihrer „Moralischen Wochenschrift“ ihren „Mitbürgern Hilfestellungen leisten bei einer selbstverantwortlichen Lebensführung, bei der Entwicklung geistiger und moralischer Fähigkeiten, bei der Bildung einer eigenen Meinung unabhängig von traditionell institutionalisierten Autoritäten, um jeden zu befähigen, auch wiederum Verantwortung für andere und für das Gemeinwesen zu übernehmen“ (aus: „Hamburg zu Lust und Nutz, Bürgerliches Musikverständnis zwischen Barock und Aufklärung  (1660-1760) Hamburg 1997)

Der Patriot I

„Ich bin ein Mensch, der zwar in Ober=Sachsen gebohren, und in Hamburg erzogen worden, der aber die ganze Welt als sein Vaterland, ja als eine einzige Stadt, und sich selber als ein Verwandter oder Mit=Bürger aller anderen Menschen ansiehet. Es hindert mich weder Stand, noch Geschlecht, noch Alter, dass ich nicht jedermann für meinesgleichen, und, ohne den geringsten Unterschied, für meinen Freund halte“ (aus: „Der Patriot“, 1. Stück, 5 Januar 1724)

Gegen einen solchen emanzipatorischen Anspruch, der die praktische Vernunft als moralische Autorität dem christlichen Glauben an die Seite stellt, lief die Hamburgische Staatskirche Sturm und brandmarkte die Autoren des „Patrioten“ als Nestbeschmutzer und Verbreiter von ketzerischen Ideen. Neudeutsch gesprochen: die Patrioten waren ungezogen.

300 Jahre später brandmarkt der Pressesprecher der Hamburgischen Finanzbehörde die gemeinwesenorientierten Stadtteilaktivitäten der Stadtteilinitiative Münzviertel rund um das ehemalige Schulgelände im Dreieck: Schultzweg, Norderstraße und Münzstraße als: „einfach schlecht erzogen“ (aus: „Krawall am Zaun“ taz. 1./2.8.2015: http://www.taz.de/!5216511/ ). Im Mittelpunkt dieser Aktivitäten steht unter dem Motto

Stadtplaung von unten

die Neubebauung des ehemaligen Schulgeländes (s. „David und die Finanzbehörde“ http://www.muenzviertel.de/blog/?p=3135.

Zwar gibt es nach 300 Jahren keinen zornigen Gott mehr, doch an Stelle des damaligen lutherischen Dogmas wird nun von den politischen Eliten der Stadt das neoliberale Dogma einer reinen profitorientierten Wirtschaftsordnung hofiert zum Nutzen einiger weniger (s. „Polizeieinsatz“ http://www.muenzviertel.de/blog/?p=2953 ) und auf der Strecke bleibt weiterhin das Postulat der Patrioten: „Es hindert mich weder Stand, noch Geschlecht, noch Alter, dass ich nicht jedermann für meinesgleichen, und, ohne den geringsten Unterschied, für meinen Freund halte“ Wir bleiben ungezogen

Günter Westphal 3.6.16 

s.weiter: Warum diese Heuchelei? http://www.muenzviertel.de/blog/?p=3144

Einladung zur Stadtteilkonferenz am 5.7.16 Top: Sozio-Kulturelles Zentrum im alten Schulgebäude Münzstraße 6?

Plakat 55. Quartiertreffen II

Hallo liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

noch gibt es keine neuen Bauaktivitäten auf dem ehemaligen Schulgelände im Dreieck: Schultzweg/ Münzstraße/ Norderstraße. Doch hinter den Kulissen schreitet das Bauvorhaben unter dem Titel: „QUARTIER MÜNZSTRASSE“ des Projektentwicklers HBK stetig voran. Der städtebauliche Wettbewerb ist entschieden und zurzeit werden die Ergebnisse des Wettbewerbs baurechtlich überprüft. Was aber noch nicht entschieden ist, ist die Nutzung von Räumen (800 qm Brutto-Geschossflache) im alten Schulgebäude für ein Sozio-Kulturelles Zentrum, wie dies im Verkaufsvertrag zwischen der Stadt und HBK vereinbart wurde (siehe vorläufiger:Entwurf Sozio-Kulturelles-Zentrum 26.6.16 Stadtteilinitiative Münzviertel)

Zurzeit finden Gespräche zwischen den neuen Bezirksamtsleiter Falko Droßmann Hamburg-Mitte, Vertreter*innen der Bezirksfraktionen v. SPD und Grünen, den Bürgerschaftsabgeordneten Henriette v. Enckevort (SPD), Farid Müller (Grünen) sowie dem Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung Hamburg-Mitte und uns statt.

Über das derzeitige Zwischenergebnis möchten wir euch in Forum einer Stadtteilkonferenz
am Dienstag, den 5.7.16 um 19.30 Uhr im Werkhaus Münzviertel Rosenallee 11
informieren und mit euch gemeinsam die weiteren Schritten diskutieren.

Wir freuen uns auf eure Beteiligung

Mit nachbarschaftlichen Grüßen
für die Stadtteilinitiative Münzviertel
Günter Westphal

siehe weiter: David und die Finanzbehörde: http://www.muenzviertel.de/blog/?p=3135

Warum diese Heuchelei? Sondersitzung des Quartierbeirats Münzviertel am 31.3.16 um 19.00 Uhr „Herz As“ Norderstraße 50 „Anschlussnutzung des Geländes am Schultzweg nach Abschluss des Winternotprogramms durch temporäre Unterbringung von Flüchtlingen“

IMG_8116. I jpgWinternotprogramm Münzstraße  29.3.16

Warum diese Heuchelei?                                               

Sondersitzung des Quartierbeirats Münzviertel

am Donnerstag, den 31.3.16 um 19.00 Uhr in der Tagesaufenthaltsstätte für Wohnungslose„Herz As“ Norderstraße 50

alleiniger Tagesordnungspunkt:

Anschlussnutzung des Geländes am Schultzweg nach Abschluss des Winternotprogramms durch temporäre Unterbringung von Flüchtlingen.

mit Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, Michael Mathe, Leiter Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung Hamburg-Mitte und Vertreter*innen der Fachbehörde für Arbeits, Soziales, Familien und Integration, „Fördern und Wohnen“ sowie ZKF (Zentrale Koordinierungsstelle für Flüchtlinge)

Seit 2011 beherbergen wir im Münzviertel mit einem Jahr Unterbrechung das jährliche Winternotprogramm gegen den Erfrierungstod für wohnungslose Menschen. Waren es 2011 240 Schlafplätze in der Spaldingstr. 1a so sind es derzeitig 450 Plätze auf dem ehemaligen Grundstück der Schule für Hörgeschädigte an der Münzstraße.

Nie haben wir uns gegen die Einrichtung des Programms gewehrt, sondern haben uns stets unserem Selbstverständnis eines nachbarschaftlichen Miteinander folgend für die sozialen Belange von wohnungslosen Menschen eingesetzt. Was uns allerdings stets nervte und nervt, ist die Arroganz der Fachbehörden und der jeweils dafür verantwortlichen Politiker*innen gegenüber unseren Fragen und Alternativvorschläge.

Aber es kommt noch heftiger und dabei schlägt die Arroganz der politisch Verantwortlichen in den Fachbehörden und Senat um in puren Zynismus:

Hatten wir uns endlich nach drei Jahren Winternotprogramm im Münzviertel (einschließlich einer Einrichtung eines Unterbringungsprogramms für Menschen im Asylverfahren zwischen Ende des Winternotprogramms 2012/13 und dem Anfang des Programms 2013/14) mit der zuständigen Fachbehörde über die nachbarschaftlichen Regularien eines alltäglichen Miteinander zwischen dem Viertel und der Einrichtung geeinigt so wurde uns ohne Vorinformation Ende August 2015 die Einrichtung des derzeitigen Winternotprogramms mit einem massiven polizeilichen Großeinsatz rund um die von uns für unsere Stadtteilaktivitäten angemieteten Räume in der ehemaligen KITA Schule für Hörgeschädigte „von oben nach unten“ im wahrsten Sinne in uns hineingeprügelt, was an Zynismus nicht zu überbieten ist.

Und nun die Kehrtwende? Wir reden wieder mit einander! Pure Heuchelei. Auch bei dieser Veranstaltung werden wir wiederum degradiert zu bloßen Empfängern von Informationen über bereits vollendete Tatsachen. Alles andere ist Veranstaltungskosmetik.

Ehrlicher wäre es von den politisch Verantwortlichen dieser Stadt gewesen, endlich mit uns in einen konstruktiven Dialog ohne hierarchisches Gehabe des Besserwissens über unseren 2011 im Rahmen des „Fördergebiet Münzviertel“ (RISE) erstellten Bebauungsentwurf für das ehemalige Schulgrundstück am Schultzweg einzutreten, wie wir diesen seit über zwei Jahren einfordern. Stattdessen wird uns fortwährend ein arrogantes Basta entgegengestellt und wenn das nicht ausreicht wird die Polizei geschickt.

Übrigens unser Entwurf aus dem Jahr 2011 enthält innerhalb des von uns geforderten 100% öffentlich geförderten Wohnungsbau auch Wohnungen für Familien im Asylverfahren sowie in Kombination mit dem Werkhaus Münzviertel ein betreutes Wohnprojekt für wohnungslose Jugendliche. Ein weitsichtiger Blick, der den anderen fehlt.

Stadtteilinitiative Münzviertel 29.3.16

s. weiter: Presseerklärung: Winternotprogramm 2012/ 2013  http://www.muenzviertel.de/blog/?p=476

s. weiter: David und die Finanzbehörde :http://www.muenzviertel.de/blog/?p=3135

David und die Finanzbehörde

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David und die Finanzbehörde

Zweimal versuchte es die Finanzbehörde mit purer Polizeigewalt. Am 27.7.15 und am 2.9.15. Dazwischen 35 Tage ständige Polizeipräsenz rund um die Uhr mittendrin im Münzviertel.

Angriffsziel war unsere Poesie, unser Querdenken, unsere Empathie und Solidarität mit den anderen: http://www.muenzviertel.de/blog/?p=2953

Seit 14 Jahren gestalten wir das Gemeinwesen Münzviertel. Dabei sind herausgekommen:

14 jährliche Straßenfeste / 2008 – 2014 Aufnahme des Viertels als Fördergebiet in das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) (Schlüsselprojekte „Werkhaus Münzviertel“ (betreutes Tagesangebot für obdachlose Jungerwachsene) und Neubebauung ehemaliges Gelände Schule für Hörgeschädigte Schultzweg 9.) / 2008 Gründung: Quartiersträgerverein „Kunstlabor naher Gegenden (KuNaGe) e.V. / 2008 – 2013 Konzept: „Werkhaus Münzviertel“ / 2011 – 2013 „Winternotprogramm“ Spaldingstraße 1a sowie 2015 ehemalige Schule für Hörgeschädigte Schultzweg 9 * / 2011 Studentischer städtebaulicher Wettbewerb HCU zur Neubebauung der ehemaligen Schule für Hörgeschädigte / 2013 Betrieb des Werkhauses in der ehemaligen Jugendwerkstatt Rosenallee 11 in gemeinsamer Trägerschaft „KuNaGe e.V.“ und „passage gGmbH“ / 2014 Zwischenmietvertrag zwischen KuNaGe e.V. und LIG für Räume in der KITA der ehemaligen Schule für Hörgeschädigte in Vertretung für die Stadtteilinitiativen Food Coop „Tante Münze“ und „Radküche Münze“ und LIG.

Der aktuelle dritte Angriff der Finanzbehörde auf unsere Stadtteilaktivitäten erfolgt in Form einer Kündigung des Zwischenmietvertrags bis zum 31.3.16 und dieses obwohl die ersten Baumaßnahmen auf dem Schulgelände aller Voraussicht nach erst im Frühjahr 2017 nach Beendigung des Winternotprogramms 2016/2017 auf dem Schulgelände beginnen werden. Als Begründung für die Kündigung führt die Behörde unsere Zuhilfenahme eines Anwaltsbüros zur Aufklärung einer mittels Vattenfall an KuNaGe e.V. gerichtete völlig überhöhte Stromnachforderung von 30.050,44 € an. Nach den Recherchen der Mopo v. 10.3.16 ** entpuppte sich diese als reiner Rohrkrepierer und der Kündigungsgrund der Anwaltshilfe wird zur Farce.

Auf Nachfrage der Hamburger Abendblatt Online-Redaktion v. 10.3.16 *** ob nicht eine solche horrende Nachforderung den Quartiersträgerverein in eine drohende Insolvenz treibe, antwortet der Pressesprecher der Behörde Daniel Stricker: „Es ist uns ziemlich egal, was der Verein macht“

Eine solche zynische Haltung der Finanzbehörde ist eine klare Kampfansage an unsere 14jährige Stadtteilarbeit in deren Mitte die Identifikation der Bewohner*innen mit ihrem Viertel steht.

Deshalb fordern wir die Finanzbehörde eindringlich auf, die Kündigung zurückzunehmen und sich nicht weiterhin einer von der Bezirkspolitik Hamburg-Mitte angebotene Vermittlung zu verweigern. ****

Stadtteilinitiative Münzviertel 21.3.16

*       „Container mit 400 Schlafplätzen Münzviertel: Zoff um neues Obdachlosen-Zentrum in Hamburg“ Mopo v. 30.10.15

**     „Zoff eskaliert Stadt schmeißt „KoZe“ raus – und verschickt saftige Stromrechnung“ Mopo v. 11.3.16

***   „Kollektives Zentrum erhält horrende Stromrechnung“ Hamburger Abendblatt Online Ausgabe v. 10.3.16

**** „Wirbel nach Kündigung für „Kollektives Zentrum“ NDR 90,3 11.3.16

s. weiter: http://www.muenzviertel.de/blog/?p=3057

WERKHAUS TRACKS (Vol. I) Okt. 2015

WERKHAUS TRACK VOL. Ihttps://m.soundcloud.com/werkhaus-877901416/sets/werkhaus-tracks-vol-i

Mitwirkende Werkhäusler:
Dennis, Simon, Justin, Michael, Waldemar, Florim. Julius, Marcel.

Die Titel sind Ergebnisse regelmäßiger Werkhaus- Studiosession. Die Texte wurden von den Werkhäuslern selbst geschrieben

WHM Studio IV 2.6.15WHM Studio V 2.6.15WHM Studio III 2.6.15WHM Studio II 2.6.15WHM Studio 2.6.15Studio 2.6.2015

Musikalische Unterstützung und Produktion Stephan Lorenz
Mastered at Gavin Weis Mastering.

aus: Heft # 2   22 Monate  Werkhaus Münzviertel  Okt. 15  ISBN 978-3 -9817713-0-5

s. weiter: Einladung: Probe # 3

22 Monate Werkhaus Münzviertel  19. Oktober 2015
http://www.muenzviertel.de/blog/?p=3000

Pressemitteilung
: Bauschildeinweihung und Präsentation des Entwurfes zur Nutzung des Geländes der ehem. Schule für Hörgeschädigte an der Münzstraße 3.12.2015

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Hamburg, den 04.12.2015

Pressemitteilung

zur Bauschildeinweihung und Präsentation des Entwurfes zur Nutzung des Geländes der ehem. Schule für Hörgeschädigte an der Münzstraße

Am Donnerstag, den 03.12.2015 um 12 Uhr wurde an der Münzstraße feierlich der Entwurf zur zukünftigen Nutzung des Geländes der ehemaligen „Schule für Hörgeschä- digte“ im Rahmen einer Bauschildeinweihung den Bewohnerinnen und Bewohnern des Münzviertel vorgestellt.

Schild III

Damit ist die nun seit über zehn Jahren währende Entwicklung bei einem Meilenstein angekommen. Gemeinsam mit dem Stadtteil konnte in einem intensiven, zwar nicht immer geradlinigem Prozess am Ende aber doch ein weitsichtiges und tragfähiges Konzept erarbeitet werden. Nicht zuletzt die empirisch tiefgreifenden und ideenreichen Ergebnisse des studierenden Wettbewerbes aus 2011, ausgelobt von der Stadtteilinitia- tive Münzviertel, boten eine profunde Basis für das endgültige Konzept.

Kern des Entwurfes ist eine Freifläche. Im dicht bebauten Münzviertel und insbesondere am Schultzweg wo im Moment und in Zukunft weitere hoch verdichtete Bauten direkt angrenzend errichtet werden, ist eine Freifläche die städtebaulich und sozial richtige Entwurfsgrundlage und ein echter Gewinn für die Bewohnerinnen und Bewohner des Münzviertels. Die Freifläche besteht aus dem Quartierspark „Schultzhof“, der mit einem Spielplatz und Sonnenwiese die neue Bebauung sozial und räumlich an das bestehende Münzviertel „andockt“ und dem so genannte „MultipleSpace“. Der „MultipleSpace“ bietet Fläche für zentrenrelevante, soziale, temporäre Nutzungen. Die ständige Suche nach innerstädtischen Freiflächen zur Unterbringung beispielsweise des Winternotprogramms, zur temporären Unterbringung von Geflüchteten u.ä. machen die Einrichtung eines „MultipleSpace“ notwendig und an diesem Standort auch richtig.

Multi Schultzweg

Der sparsame Umgang mit stadteigenen Flächen steht von nun an im Fokus des inner- städtischen Flächenmanagements der Hansestadt. Deshalb werden die zusätzlich ent- stehenden Wohnungen in Erbpacht an eine namhafte hamburgische Genossenschaft vergeben. Dem Identitätsverständnis des Gemeinwesen Münzviertel entsprechend werden ca. 200 geförderte Wohnungen gebaut. Diese werden gleichermaßen aus Lärmschutz-gründen für den Quartierspark und Belichtungsgründen der Wohnungen pri- mär im Form eines „Münztowers“ an der Münzstraße entstehen. Es wird ausnahmslos sozialer Mietwohnungsbau an diesem innerstädtischen Standort mit äußerst variablen Wohnungsgrößen hergestellt; für Familien, für Wohngemeinschaften, für generations- übergreifendes Wohnen und mittendrin: 20% der Wohnungen sind für Geflüchtete und obdachlose Jugendliche bestimmt. Damit kann kann das kooperative Konzept obdach- losen Jugendlichen vor Ort die (Re-)integration im Münzviertel zu ermöglichen durch die Zusammenarbeit der Institutionen vor Ort wie HerzAs, Hoffnungsorte Hamburg und Werkhaus, um die begleitete Unterbringung erweitert werden.

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aus: „UMGEMÜNZT“ Transformation eines Schulgebäudes,
Studentischer Entwurfswettbewerb „Testprägung Münzviertel“ HCU, Okt.2011
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Ein zweiter Kern des Entwurfes sind die Bestandsnutzungen. Im alten Schulgebäude werden Rumpfnutzungen des „MultipleSpace“ untergebracht. Hierzu zählen beispiels- weise zahlreiche sanitäre und weitere Versorgungseinrichtungen sowie Büroeinheiten, die in den Kellerräumen des alten Schulgebäudes eingerichtet werden. Das Alte Schulge-bäude auf dem Gelände der Gehörlosenschule wird darüber hinaus als Stadtteilzentrum genutzt. Im Erdgeschoss und 1.OG sind Veranstaltungsräume, Werk- und Besprechungs-räume und Räume für Initiativen wie die Fahrradselbsthilfewerkstatt „Radküche“ ihren Platz. In den weiteren Obergeschossen wird das Werkhaus mit seinen verschiedenen Gewerken eingerichtet. Dieser Nutzungsmix steht in einem direkten Austausch mit dem im kollektiven Zentrum eingerichteten „Refugee Welcome Center“ und umrahmt den direkt davor angelegten Quartierspark „Schultzhof“.

Stadtteilinitiative Münzviertel

s. weiter: Bauschildeinweihung 3.12.2015: http://www.muenzviertel.de/blog/?p=3045

 

 

 

Einladung: Bauschildeinweihung zur Neubebauung des Geländes der ehem. Schule für Hörgeschädigte an der Münzstraße 3.12.2015

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Einladung

zur Bauschildeinweihung und Präsentation des Entwurfes zur Nutzung des Geländes der ehem. Schule für Hörgeschädigte an der Münzstraße

am Donnerstag, den 03.12.2015 um 12 Uhr an der Münzstraße

Liebe Münzviertlerinnen und Münzviertler,
liebe Freundinnen und Freunde des Münzviertels;

der Wettbewerb zur Umgestaltung des Geländes der ehemaligen Gehörlosenschule im Münzviertel ist abgeschlossen und wir freuen uns Ihnen den Entwurf zur zukünftigen Nutzung dieses Teils des Münzviertels präsentieren zu können.

Seit über zehn Jahre beschäftigt uns die Neubebauung des Schulgeländes, ab 2008 im Rahmen der Integrierten Stadtentwicklung. Gerade deshalb sind wir froh, dass dieser Prozess gemeinsam mit dem Stadtteil zu einem weitsichtigen und tragfähigen Entwurf geführt hat.

Wir freuen uns auf euer Kommen.
Stadtteilinitiative Münzviertel

s. weiter: Partizipatorische Bürgerbeteiligung: Voll daneben!:   http://www.muenzviertel.de/blog/?p=3030

Partizipatorische Bürgerbeteiligung: Voll daneben! Schlüsselprojekt: Neubebauung Grundstück ehemalige Schule für Hörgeschädigte Schultzweg 9 „Fördergebiet Münzviertel“ (RISE)

Schlüsselprojekt: Neubebauung Grundstück ehemalige Schule für Hörgeschädigte Schultzweg 9 „Fördergebiet Münzviertel“ (RISE)

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Jurysitzung: Städtebaulicher Wettbewerb mit hochbaulichen und freiraumplanerischen Elementen: QUARTIER MÜNZSTRASSE

Sehr geehrte Damen und Herren des Preisgerichts,

die mir hier als Sachverständiger in Vertretung des Quartiersbeirats Münzviertel vorge-legten städtebaulichen Entwürfe sind hässlich und dies nicht wegen ihrer jeweiligen unter-schiedlichen Formfindung wie z.B.: zur Fassadengestaltung, Freiraumplanung, Gebäude-tiefen, Feuerwehrzufahrten etc.

– Nein -, sie sind hässlich als Teil eines Ganzes und dieses Ganze stellt sich ignorant quer zum Identitätsverständnis des Gemeinwesen Münzviertel, welches sich aus den empha-tischen und schöpferischen Potentialen der Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels speist und eng vernetzt sind mit den zahlreichen sozialen Einrichtungen vor Ort.

Seit über zehn Jahre beschäftigen wir uns im Viertel mit der Neubebauung des Schul-geländes: 2005 während der Erstellung des städtebaulichen Gutachtens zum Münzviertel und ab 2008 als Schlüsselprojekt im Rahmen des „Themengebiet Münzviertel“ – später „Fördergebiet Münzviertel“ (RISE).

2011 erarbeiteten wir über viele Monate im Vertrauen auf die Leitzielen des RISE-Programms: Transparenz, Partizipation und kollektiver Entscheidungsfindung im Rahmen des studentischen Wettbewerbs „Testprägung“ HCU – 1. Preis: „umgemünzt“ – unsere quartiers-bezogenen Eckdaten für die Bebauung des Schulgeländes:

Baugemeinschaften in Genossenschaftsform, sozialer Mietwohnungsbau mit variablen Wohnungsgrößen: für Familien, für Wohngemeinschaften, für generationsübergreifendes Wohnen, wie sich dieses unsere Nachbarn mit migrantischem Hintergrund wünschen und mittendrin: Wohnungen für Asylbewerbende, betreutes Wohnen für jugendliche Obdach-lose, Atelierräume, Food-Coop, KITA alles dicht und inspirierend beieinander, ein zukünf-tiges Münzviertel voller Empathie und Solidarität mit den anderen.

Doch im Zentrum dieses Mit- und Beieinander steht weiterhin unser Widerstand gegen den Verkauf des städtischen Grundstückes an Privatinvestoren. Denn mit einem solchen Verkauf in unmittelbarer Nachbarschaft zum sozialen Brennpunkt Hauptbahnhof verzichtet die Stadt zukünftig auf ihre städtebauliche wie soziale Gestaltungsmacht.

Deshalb fordern wir, wie von uns seit 2008 in den politischen Raum gestellt, den Verkauf des Schulgeländes in Erbpacht an gemeinnützige Baugenossenschaften bzw. öffentliche Wohnungsbaugesellschaften. Unter den aktuellen Ereignissen der fortwährenden Flüchtlingsströme eine überaus weitsichtige Forderung.

Stattdessen hinter unserem Rücken: Profiorientiert, architektonische Monotonie für ewig in Beton gegossen, Wohnungszuschnitte im Schuhkartonformat einfallslos aneinanderge-reiht im rechten Winkel: studentisches Wohnen, Wohnen für Auszubildende, Service-wohnen für Senioren und Kleinstwohnungen für Alleinerziehende mit Kind. Ein Ort ohne Lücken, Brüche oder Nischen. Hier gibt es kein Verweilen, im Monatsrhytmus ziehen Menschen ein und aus. Was auf der Strecke bleibt ist ein buntes, heterogenes Gemein-wesen in dem sich der Mensch in seinem nachbarschaftlichen Für- und Miteinander geborgen fühlt und Verantwortung übernimmt für die Gestaltung des Ganzen.

Die vorgelegten Entwürfe sind hässlich und in dem Wissen, mich hier von Ihnen als Zeuge einer partizipativen Bürgerbeteiligung missbrauchen zulassen, bin ich nicht mehr bereit, mich weiterhin in der Beurteilung der einzelnen Entwürfe mit ihren jeweiligen Formfin-dungen wie Fassadengestaltung, Freiraumplanung, Gebäudetiefen, etc. zu verlieren. Des-halb möchte ich mich an dieser Stelle von Ihnen verabschieden.

Günter Westphal 30.11.15

Kleiner Nachtrag über das Schöne

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Die aktuellen Containerreihen – 3fach gestapelt – für das Winternotprogramm 2015/16 auf dem Schulgelände sind schön. Nicht im Sinne von Formfindung, Sinnlichkeit, Anmutung und Intensität.

– Nein – sie sind pragmatisch, unfertig, temporär und poetisch. Sie verfestigen nichts, sie eröffnen Freiräume zum Reflektieren und Experimentieren, sie sind innovativ und ein Spiegelbild dessen, was das Identitätsverständnis des Gemeinwesen Münzviertel ausmacht. Sie sind brüchig, sozial gegründet und agieren von innen nach außen. Die Containerreihen – 3fach gestapelt – für das Winternotprogramm 2015/16 auf dem ehemaligen Schulgelände sind schön in Ihrem Dazwischen.

s. weiter: Polizeiüberfall 2.9.2015 / Sie fürchten unsere Poesie:  http://www.muenzviertel.de/blog/?p=2953

s. hierzu: http://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article206751843/Privater-Bauherr-soll-das-Muenzviertel-neu-gestalten.html  4.12.15